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Verband Sonderpädagogik e.V.                                       Landesverband Brandenburg

Neuigkeiten

Potsdam - 04.11.2011
Der Vorstand des Landesverband Brandenburg tagte und hatte als Tagesordnungspunkt die Auswertung des 6. sonderpädagogischen Fachtags vom 17.09.2011.

Die Ergebnisse, zusammengetragen vom stellvertretenden Vorsitzenden Reinhard Wygasch, hielten die Teilnehmer der Vorstandssitzung in einer regen Diskussion. Die Standpunktbildung war schwierig, da die einzelnen Arbeitsgruppen des Fachtages, unterschiedliche Schwerpunkte setzten und eine allgemeine Zusammenfassung schwer fiel. Schon dem Umstand geschuldet, eine fachlich fundierte Aussage zu den Ergebnissen zu formulieren und dann eine entsprechende Veröffentlichung zu finden, führte den Vorstand zum Entschluss, in einer extra zu organisierenden Klausurtagung ein eindeutig meinungsgebendes Ergebnis zu erstellen.

Wir bitten alle interessierten Kollegen und vor allem die Teilnehmer, die auf ein Ergebnis warten um Geduld und werden sowohl im Mitgliedsheft, wie auf der Internetseite eine Veröffentlichung geben.

In die Auswertung werden wir natürlich das gerade erschienene “Behindertenpolitische Maßnahmenpaket für das Land Brandenburg” einbeziehen und entsprechende Indikatoren, besonders im Bereich “1. Handlungsfeld ´Erziehung und Bildung`” aus Sicht des LV einbringen.  (MBJS Sts.IB am 30.08.2011 12:16 unter FN1)

Stand 22.11.2011 - Beitrag Reinhard Wygasch

Bernau.
Samstagmorgen (17.09.2011) in der Johannaschule kurz vor 10 Uhr.

Geschäftiges Treiben in den Fluren der Schule zeigt den bevorstehenden Beginn des 6.Sonderpädagogischer Fachtages des Verbandes Sonderpädagogik e.V. LV Brandenburg an. Das Thema, brandaktuell und allerorten heftig diskutiert:

 „Brandenburg auf dem Weg zur inklusiven Schule“.

Nach einem Einführungsreferat durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden des Verbandes Sonderpädagogik Reinhard Wygasch, wird in sechs Arbeitsgruppen überlegt, wie die von Deutschland am 17.12.2008 ratifizierten Beschlüsse zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen künftig im Alltag an unseren Schulen umgesetzt werden können.

Kompetente und interessierte Fachleute aus Brandenburgs Schulpraxis, aber auch Bildungspolitiker erarbeiten in ihren Gruppen Standards für den gemeinsamen Unterricht aller Schüler und stellen Überlegungen an, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit für die Kinder gemeinsam der Schuleingang erfolgreich gemeistert werden kann und ob auch künftig die heute oft so langwierigen Feststellungsverfahren durchgeführt werden müssen.

Auch das unter den Nägeln brennende Thema „Wie weiter in der Lehrerbildung?“ spielt eine bedeutende Rolle, denn allen ist klar, dass ohne sonderpädagogisches Fachpersonal eine inklusive Schule nur eine Vision bleiben kann.

Bei der abschließenden Präsentation der Ergebnisse wird zusammengetragen, was nun weiter durch den Verband Sonderpädagogik in der Argumentation in die Bildungspolitik getragen werden soll.

Erst weit nach 16 Uhr gehen die 70 Besucher dieses Fachtages nach Hause.

Die Einnahmen aus der Veranstaltung in Höhe von 264,20 € werden im Rahmen der Aktion „Brot für die Welt“ für hungernde Menschen in Ostafrika gespendet.

 

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